Singapur & Bali 2024
Endlich wieder eine Reise in die Ferne und in die Exotik Südostasiens. Die freundlichen Menschen, tolle & fremde Gerüche und Speisen, üppige Landschaften, das habe ich vermißt. Corona hatte es uns ein paar Jahre vermiest, aber damit ist jetzt Schluß.
1995 waren wir schon mal auf Bali, also vor einer kleinen Ewigkeit. Die „Insel der Götter“ wird sich sicher stark verändert haben, aber wenn es dort nur halb so schön ist, wie damals, ist es immer noch ein Traum. Schwerpunkt sind dieses Mal Ubud im Zentrum und der Norden der Insel. Die Touristenzentren im Süden rund um Denpasar wollen wir weitgehend vermeiden. Dort muß es teilweise recht schlimm geworden sein.
Singapur kennen wir noch gar nicht (außer den Flughafen von Zwischenlandungen). Aber wir haben schon immer davon geträumt, mal ein paar Tage dort zu verbringen. Die Architektur muß überragend sein, aber auch die streetfood Restaurants.

Reiseroute:



Bilder & Berichte:
Samstag 7.9.24:
Was für eine Sauerei! Eine Chili Crab zu essen ist echt eine Herausforderung, die sich allerdings lohnt. Aber der Reihe nach. Morgens sind wir zum Flughafen gefahren, raus aus Indonesien ging weitaus einfacher / schneller, als rein. In Singapur brauchten wir dann ca 30 Sekunden für die Passkontrolle, dann mußten wir kurz Pipi und die Koffer waren beide schon da. Die sind hier echt gut organisiert. Abends haben wir dann bei „Holy Crab“ die hier sehr beliebte Chili Crab gegessen. Eine für 2 Personen ist absolut ok, aber sie zu essen – und das unfallfrei – ist schwierig. Aber höllisch lecker. Scharf war sie auch, aber für uns eher zu mild. Danach wollen wir nur noch ins Bett … genug gesehen und erlebt….
Das war es dann für dieses Mal, morgen Mittag gehts wieder in die Heimat. Bis zur nächsten Reise, aber vorher Zeit für ein kurzes…
Fazit:


Freitag 6.9.24:
Nach dem Frühstück geht es leider los. Samstag gegen Mittag geht unser Flug von Denpasar nach Singapur. Daher machen wir in Flughafennähe, am Kuta Beach, noch eine Zwischenübernachtung. Das sind zwar nur 65 km, aber wir brauchen dafür 3 Stunden und 10 Minuten. Der Verkehr ist schrecklich, die Straße auch… Kuta ist einer der Haupt-Touristenorte auf Bali. Da will man wirklich nicht hin. Wie auf Malle in den Hauptorten der Deutschen oder Engländer. Hier sind es allerdings Australier, von Perth sind es nur ca 3 Flugstunden. Es leben die Vorurteile, aber die sehen genauso aus, dick, tätowiert, anständiger Sonnenbrand und immer ein Bier in der Hand („coldest beer in town“). Aber besser als Seminjak, unserem ersten Ort auf Bali … nicht ganz so dreckig. Aber immerhin erleben wir einen sehr schönen Sonnenuntergang.






Donnerstag 5.9.24:
Ein schöner sonniger Tag wartet auf uns und Silvia genießt erst mal eine Stunde Yoga vor dem Frühstück. Ich bestelle mir ein Brot mit Kokoseis und karamelisiertem Zucker (s.Foto). Ganz leicht 😂😂. Und ein Brot u.a. mit Pesto. Beides ist sehr lecker. Als Drink gibt es einen Dragonfruitsaft, die Farbe ist irre. Wir sind allerdings noch satt von gestern, es gab Ikan Bakar = Gegrillter Fisch mit Sauce und Reis. Silvia hatte einen toll gewürzten Fisch im Bananenblatt gegart. Vorher hatten wir uns Gado Gado geteilt = Gemüse mit Erdnusssauce. Köstlich.
Dann mache wir einen Strandspaziergang, allerdings nur einen kurzen, die Flut kommt und stellenweise ist der Strand überflutet. Dann legen wir uns halt unter unseren Strandsonnenschirm und genießen die Wellen (Video wie üblich bitte im Whatsapp Status ansehen).
Wie immer um 16 Uhr gibt es High Tea mit Häppchen. Und heute klappt es wetterbedingt auch mit dem Feuer am Strand. Das geht natürlich nicht ohne Cocktail 🍸. Es ist eine wunderbare Atmosphäre und wir haben nette Gespräche mit den Hotelangestellten. Sie sprechen sehr gutes Englisch, gelernt über youtube u.s.w. Wie wir erfahren, bauen sie demnächst hier eine Schnellstraße, dann ist es mit der Idylle bald vorbei, schade. Ein Abendessen sparen wir uns heute. Das würde sonst zu viel. Wir platzen schon aus allen Nähten.









Mittwoch 4.9.24:
Die Sonne scheint wieder, wir haben Glück.









Dienstag 3.9.24:
Vom Frühstück aus schauen wir den Bauern auf dem angrenzenden Feld bei der Reisernte zu. Für uns idyllisch, für sie harte Arbeit. Dann gehts weiter, vom Norden einmal durch die Insel in den Süden. 43 km rauf, runter, rechts, links über kleine und kleinste Straßen. Schlaglöcher ohne Ende. Rechts und links der Straße üppigstes Grün, sehr schön. Unterwegs treffen wir auf 3 „Zeremonien“, dies sind Prozessionen der Einheimischen, um den lokalen Göttern zu opfern. Alle sind weiß und gelb gekleidet, dies sind die Farben der Reinheit und der Ewigkeit. Für die paar km brauchen wir 2 Stunden. Bei der Ankunft regnet es leider etwas, dann etwas mehr. Das Hotel ist der Hammer, es gibt 4 „Baumhäuser“ mit je 2 Zimmern. Mitten im „Dschungel“ und direkt am Strand. Vom Strand sieht man sie nicht, umgekehrt schon. Unser Bungalow ist der höchstgelegene, ich schätze mal ca 15 m hoch. Aus dem Fenster sieht man im Hintergrund das Meer. Um uns herum unzählige Palmen, Bananen und üppiges Grün. Der Sand ist tiefschwarz und feinkörnig, die Wellen peitschen laut dahin. Am späten Nachmittag läßt der Regen dann nach und wir gehen kurz an den Strand. Nicht 1 Mensch weit und breit. Nur Palmen, Wasser und Strand. Zum Glück haben wir das heute noch gesehen, sonst wären wir wegen des Wetters und der sehr trüben Atmosphäre enttäuscht gewesen. Gegessen wird heute im Hotel, es gibt hier einen langen Tisch, an dem alle zusammen sitzen, mal sehen wie das wird. Die Küche ist vegan, soll aber gut sein. Nach dem kompletten Huhn, das wir gestern verspeist haben, kann das nicht schaden 🙂










Montag 2.9.24
Schön kühl war es heute Nacht, wir sind auf knapp 500 Meter in den Hügeln. Die Sonne lacht und nach dem Frühstück machen wir einen langen Spaziergang. Erst durch Reisfelder und dann über kleine Straßen besuchen wir 2 kleine Orte. Die vielen Geschäfte rechts und links der Straße sind alle sehr einfach, Tourismus gibt es gar nicht. Die Meisten lächeln umd grüßen nett. Auf der Straße werden Nelken getrocknet, ein toller Duft. Wir kaufen in diversen Geschäften Kleinigkeiten: Gekochten Reis mit Gewürzen in einem Bananenblatt eingewickelt, auf der Strasse hergestellte Kekse – beides sehr lecker – Chili Sauce, Vanilleschoten usw. Anschließend legen wir uns wieder in unseren „Hochstand“, der zum Glück frei ist und genießen den Tag. Mal sehen, ob das Essen heute besser wird, wir haben ein eingelegtes Huhn vorbestellt….
Das Huhn erweist sich als aussergewöhnlich lecker und toll gewürzt. wir sind begeistert, vor allem nach dem Flop gestern.









Sonntag 1.9.24
Wir bedauern es sehr, hier wieder weg zu fahren. Es geht erst an der Küste lang durch Orte, die nicht schön erscheinen, über Lovina, das im Internet gut beschrieben ist (wir finden es schlimm) und dann wieder in die „Berge“. Kleinste Straßen, recht, links, rauf, runter.. Die Gegend wird immer schöner: Reisfelder, Palmen, bunte Blumen, sehr schön. Unsere neue Unterkunft liegt in der Pampa bei Munduk und ist wirklich sehr schön. Viel einfacher als die Letzte, aber es ist ein schöner Bungalow. Das Essen abends ist … na ja, aber der Blick auf den Sonnenuntergang ist toll. Wir fühlen uns wohl.






Samstag 31.8.24
Diese Unterkunft ist ein wahr gewordener Traum. Der Strand ist absolut leer, bis auf die Fischer rechts und links von uns haben wir den ganzen Tag niemand dort gesehen. In einigen Metern vom Strand entfernt fährt ab und zu ein kleines Fischerbötchen vorbei. Und das ist es auch schon. Wir sitzen auf unserer Terrasse – schön im Schatten – keine Mücken stören, ab und zu huscht ein Gecko vorbei. Wir blicken auf den Pool, das Meer und den „Gazebo“. So nennen sie den kleinen Pavillon, in dem wir gestern unseren Cocktail getrunken haben (und heute wieder! 🥂). Das Meer ist lauwarm, genau unser Geschmack und das Wasser sehr klar.








Freitag 30.8.24
Und wieder gibt es nicht allzuviel zu berichten. Gegen 11 Uhr verlassen wir unser Hotel und fahren gut 2 Stunden nach Tejakula. Das liegt ganz im Norden und man muss dafür über die Berge. Der höchste Punkt, den wir erreichen, liegt auf 1.700 Meter. Hoch geht es ja noch, aber runter fahren wir über ganz kleine, sehr steile Strassen mit unzähligen Serpentinen. „Kotzstrecke“ beschreibt es gut. Aber wir bleiben trocken. Hier angekommen gibt es fast nur Palmen und Sand (schwarz ist er hier). Rechts und links von uns sind Fischer mit ihren Booten und Menschen, die Salz gewinnen. Es ist einfach nur herrlich. Englisch spricht niemand, aber alle sind freundlich und freuen sich, wenn man winkt oder grüßt. Unsere Hotel liegt direkt am Wasser, hat nur 3 Zimmer und ist wieder sehr schön. Gegessen wird hier im Hotel, angeblich sehr gut. Ich werde morgen berichten. Wir bedauern jetzt schon, daß wir nur 2 Nächte gebucht haben. Und was wir uns für morgen vorgenommen haben: NIX!! Herrlich









Donnerstag 29.8.24
Heute gehts wieder mit Gusti auf Tour.















Mittwoch 28.8.24
Beim Frühstück bekommen wir vom Personal beide einen besonders zubereiteten Teller mit indonesischem Frühstück gebracht. Warum wir diesen Extra-Service bekommen, wissen wir nicht. Der Hotelmanager und sein Restaurantleiter kommen schon seit dem 1. Tag morgens (nur) an unseren Tisch und tauschen Freundlichkeiten und Händeschütteln mit uns aus. Da wird wohl eine Verwechslung vorliegen. Wir verstehen zwar nur die Hälfte, aber es ist nett gemeint. Das Essen (Hühnchen in einer schönen Sauce mit Reis) ist jedenfalls köstlich.






Dienstag 27.8.24
Zum Frühstück gibt es nicht nur Egg Florentine, sondern auch Egg Polonaise ist im Angebot. Keine Ahnung was dies ist, aber wenn mein Freund Ralph hier wäre, würden wir es essen, wir sind beide seit vielen Jahren Polonaise -Spezialisten.














Montag 26.8.24:
Wir starten den Tag mit einem indonesischen Frühstück (Reis, Nudeln usw), einziger Ausrutscher ist für beide Egg Florentine. Das können wir uns nicht entgehen lassen. Dann bestellen wir mit der „GrabApp“, das ist so etwas wie Uber in Asien, ein Taxi und fahren nach Ubud. Ubud ist ein ehemaliges Künstlerdorf, jetzt ist es mehr eine Künstlerstadt. Es gibt die üblichen Souveniers aber auch sehr schöne Geschäfte mit Kunsthandwerk usw. Die Hauptstraße ist lebensgefährlich. Hier muß man echt aufpassen, sonst wars das….











Sonntag 25.8.24
Da habe ich gestern nicht aufgepasst und mir einen kleinen Sonnenbrand geholt. Wahrscheinlich der erste, seit wir 1965 mit der Familie an der Adria waren. Damals war Tiroler Nussöl noch in, roch klasse, hatte aber keinen Sonnenschutzfaktor 🙂











Samstag 24.8.24:
Wir haben sehr gut geschlafen, die Sonne scheint und schon sieht alles sehr freundlich und schön aus.







Freitag 23.8.24:
Es gibt nicht allzuviel zu berichten. Mittags fahren wir zum Flughafen. ich glaube nicht, dass es so etwas auf der Welt nochmal gibt, die Bilder sprechen für sich. Nach 2 1/2 Stunden Flug stehen wir dann 90 Minuten in diversen Schlangen: „Visa on Arrival“ und dann, da der Scanner meinen Pass nicht mochte, nochmal in der manuellen Passkontrolle. Und dann für 12 km nochmal 1 1/2 Stunden Fahrt durch die Hölle. Von wegen „Insel der Götter“, die müssen sich verfahren haben. Unsere erste Reaktion war: Nächstes Jahr fahren wir 3 Wochen in den Reiler Hof an die Mosel…
Wir fahren durch Gegenden, da ist der Ballermann ein Scheiss gegen. Unser Hotel sieht auf den ersten Blick sehr schön aus. Mal sehen, wie unser kleiner Pool morgen im Licht aussieht…




Donnerstag 22.8.24
Morgens steht „Gardens in the Bay“ auf dem Programm.















Mittwoch 21.8.24












Dienstag 20.8.24
Nach 10 Stunden Tiefschlaf sind wir wieder fit. Ich glaube, die Zeitdifferenz haben wir jetzt im Griff.






Montag 19.8.24:
Nach 12 1/2 Stunden Flug sind wir am frühen Morgen gelandet.









